almir da silva mavignier
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mavigniers atelierzimmer
foto: mavignier

der punkt

„wenn eine linie auf eine andere linie stößt, trifft sie einen punkt.
dieser punkt ist ein energiepunkt. er enthält die kraft einer linie gegen die andere linie.“

helene nonné-schmidt, schülerin von paul klee am bauhaus, hat über diesen klee-gedanken berichtet und ihn als aufgabe gestellt.
eine serie von aufgabelösungen ist im katalog zu sehen.
die definition der linie als reihe von punkten, hat das erste mavignier-bild mit punkten ausgelöst.

hfg 1953 – 1958

obwohl kunst im unterrichtprogramm nicht eingeschlossen war, hat das wirken führender dozenten als künstler dazu beigetragen, dass künstlerische praxis nicht nur begünstigt, sondern sogar gefördert wurde.
vor allem die seminare über die informationstheorie waren für neü konzepte und bildprojekte besonders anregend.
wie maßgebend und entscheidend diese umgebung sich auf meine arbeit ausgewirkt hat, ist durch die in ulm angeeignete überzeugung zu erkennen, dass ideen entsprechender darstellung bedürfen und dafür soll man folgerichtig und nicht formalistisch entscheiden.
demgemäß ist die darstellungspräzision in der malerei nicht nur optisch zu lösen, sondern auch in inhaltlicher übereinstimmung zu treffen.

almir mavignier, aus katalog ausstellung, museum für konkrete kunst ingolstadt, 2003
 

hamburg 1965 ff
hfg /ulmer zeit 1953-58
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paris 1951-53
rio de janeiro 1925-51
philipp otto runge
 
   

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